Im fast fertig gestellten Neubau des Nachsorgezentrums in Zeitlarn konnten sich die Schulleitung Direktor Markus Hartl, seine Stellvertreterin Dr. Svenja Meindl sowie zwei Schülervertreter der Realschule davon überzeugen, dass das Spendengeld seinen Zweck vollauf erfüllt. Das große Gebäude mit weiträumigen Außenanlagen soll nach der akuten Rehabilitationsphase als ein Ort der Ruhe und Erholung für die betroffenen Familien dienen und legt seine Schwerpunkte auf Freizeit, Sport und Kreativität, erklärte die Vorsitzende Irmgard Scherübel. Besonders beeindruckt zeigten sich der Schülersprecher Moritz Sperl (10b) von der Kletterhalle und dem Bachlauf im Freien. Madleen Müller (9b), die zusammen mit Finja Butz als Patin für das Projekt geworben hatte, freute sich, dass die Realschule dazu beiträgt, dass die vom Krebs geheilten Kinder hier wieder in das Leben zurückgeführt werden.
Die Spendensumme hatten die Schülerinnen und Schüler am Sozialen Tag der Realschule erarbeitet. Insgesamt waren dabei 12830 Euro zusammengekommen, wovon eine Hälfte an eine Kinderfamilie in Ruanda, die mit dem Geld den Lebensunterhalt sowie die schulische Ausbildung finanziert bekommt, gespendet wurde. Den Verein VKKK hatten die Schulfamilie in einer großen Abstimmung als regionales Projekt für den zweiten Teil ihrer Spende ausgewählt.
Bereits im 6. Jahr findet der Soziale Tag an der Realschule Regenstauf im Rahmen der Kampagne „Aktion Tagwerk – Dein Einsatz zeigt Wirkung“ statt. Das Prinzip ist einfach: Schülerinnen und Schüler arbeiten für einen Tag in Unternehmen oder Privathaushalten. Für Arbeitsdauer und Stundenlohn gibt es flexible Empfehlungen. Der Betrag wird in voller Höhe an soziale Zwecke gespendet. Das Angebot an Arbeitsplätzen, um die sich die Schülerinnen und Schüler in der Regel selbst bemühten, war auch in diesem Jahr groß und bunt. Knapp 250 Schülerinnen und Schüler jobbten freiwillig bei Betrieben, Unternehmen, Firmen oder kommunalen Einrichtungen, 250 Schülerinnen und Schüler arbeiteten in Privathaushalten und 75 halfen bei der Abschlussfeier in der Schule. Ein sehr herzliches Dankeschön gilt allen Jobpartnern, ohne deren Unterstützung und Einsatz der soziale Tag nicht möglich wäre!

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